Was das Auftreten mit Erfolg zu tun hat

Statt in der Werkstatt Metall oder im Büro Schriftverkehr zu bearbeiten, stand bei 25 jungen Mitarbeitern einiger Westallgäuer Unternehmen das Thema „Stil & Etikette“ auf dem Ausbildungsprogramm: Welches ist die passende Kleidung? Wer begrüßt wen und wie?
Welche Themen sind beim Smalltalk tabu? Antworten auf diese Fragen gab Stilberaterin Conny Brendle den Lehrlingen der Firmen Schmid, Allcop, Buhmann und Epp.
Sie waren der Einladung des Unternehmertreffens Westallgäu in die Firma Schmid nach Simmerberg gefolgt.

„Azubi-Knigge“ hieß das Motto des Ausbildungstages, an dem es in erster Linie nicht um berufliche Qualifikationen ging. „Moderne Umgangsformen sind in der Gesellschaft sehr wichtig – deshalb sollten sich junge Menschen am Anfang ihrer Berufslaufbahn damit auskennen“, sagt Brendle, die früher auch Lindenberger Hutkönigin war. Gemäß dem Motto „Der erste Eindruck zählt“ lernten die Frauen und Män-
ner im Alter zwischen 17 und 24 Jahren, wie innerhalb von nur drei Sekunden eine Beziehung zwischen
zwei Menschen entsteht. Ob dieser Eindruck positiv ist, liegt laut Brendle an Haltung, Duft, Stimme, Blickkontakt und Handschlag. Den durften die Azubis dann auch gleich lernen.
Brendle ging zudem in ihrem Vortrag auf den „Dresscode“ ein.
Was vor allem für Frauen interessant ist: Maximal fünf Accessoires gehörten zum guten Kleidungsstil, eine Strumpfhose sei Pflicht. Die Männer dagegen erfuhren mehr über die perfekt gebundene Krawatte und die optimale Hosenlänge.

Das Gelernte in Sachen „Smalltalk“ setzten die Teilnehmer bei einem Stehempfang samt „Knigge-
Dinner“ im Hotel Tannenhof in Weiler in die Praxis um. Dort erläuterte Brendle bei einem Drei–Gän-
ge-Menü moderne Umgangsformen bei Tisch.

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