Bebauungsplan für Schmid-Neubau beschlossen

Die Firma Schmid in Simmerberg kann ihr Verwaltungsgebäude neu bauen und ihre Produktionsstätte erweitern.
Der Gemeinderat hat nach fast zwei Jahren das Planungsverfahren abgeschlossen.
Erforderlich waren eine Änderung des Flächennutzungsplanes und die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans.
Letzteren hat der Gemeinderat jetzt als Satzung beschlossen.
Auf dieser Grundlage kann das Unternehmen jetzt einen Bauantrag stellen.
Ein wesentlicher Aspekt der Planung war die Tatsache, dass sich Bauvorhaben und Wasserschutzgebiet nahekommen.
Ein geohydrologisches Gutachten hat jetzt aber bestätigt: Das Fundament ragt nicht ins Grundwasser.
In der öffentlichen Auslegung waren keine Einwände von Anwohnern vorgetragen worden.
Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten monierte, dass rund ein Hektar landwirtschaftliche Fläche verloren gehe.
Dem gegenüber stehe die Sicherung der Arbeitsplätze bei Schmid, befand der Gemeinderat in seiner Abwägung.
Aus Sicht von Bürgermeister Karl-Heinz Rudolph sei das Ergebnis der Planung positiv:
„Das Vorhaben fügt sich sehr gut in die Landschaft ein.“

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